EasyEdit ist ein Teil des EasyTrax-Softwarepaketes. Mit diesem Teil ist es möglich, Leiterplatten zu entwickeln.
Um mit EasyEdit arbeiten zu können muss der prinzipielle Aufbau einer Leiterplatte innerhalb dieser Software bekannt sein.
Eine Leiterplatte besteht aus verschiedenen Layern (Schichten). Auf diesen Schichten kann mehr oder weniger unabhängig voneinander gearbeitet werden. EasyTrax bietet folgende Layer zur Bearbeitung an:
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Top Layer |
Leiterbahnen auf der Bestückungsseite |
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1 Mid Layer |
Leiterbahnen auf der 1. Mittelschicht |
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2 Mid Layer |
Leiterbahnen auf der 2. Mittelschicht |
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3 Mid Layer |
Leiterbahnen auf der 3. Mittelschicht |
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4 Mid Layer |
Leiterbahnen auf der 4. Mittelschicht |
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Bottom Layer |
Leiterbahnen auf der Lötseite |
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Overlay |
Bestückungszeichnung |
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Ground Plane |
Masseschicht |
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Power Plane |
Speisungsschicht |
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Board Layer |
Physikalische Elemente der Leiterplatte (Kanten, Löcher, usw.) |
Auf allen diesen Layern können gewisse Objekte plaziert, bewegt oder auch wieder gelöscht werden.
EasyTrax erlaubt folgende Objekttypen:
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Arc |
Kreisbogensegment |
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Component |
Bauteil |
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Fill |
Füllfläche |
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Pad |
Lötauge |
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String |
Text |
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Route |
Automatisch gelegte Leiterbahnen |
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Track |
Leiterbahnen |
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Via |
Durchkontaktierungen |
Die am TWI vorhandenen Mittel erlauben es, einseitige Leiterplatten herzustellen. Daher wird empfohlen, nur auf dem Top Layer, dem Overlay und dem Bottom Layer zu arbeiten. Darum wird auch von der Verwendung von Objekten wie Routes und Vias abgeraten.
Das Programm EasyEdit wird mit dem Befehl EASYEDIT gestartet. Nach einer kurzen Weile erscheint die Aufforderung, eine beliebige Taste zu drücken. Ist der Tastendruck erfolgt, erscheint eine Dialogbox, wo der Name einer zu ladenden Leiterplatte angegeben werden kann. Wenn der Name nicht bekannt ist, so kann auch ein Platzhalter (z.B. *.PCB) eingegeben. Danach erscheint eine Auswahl von Namen, welche mit der Maus oder den Cursor-Tasten markiert werden können. Die Auswahl erfolgt mit der linken Maustaste oder mit ENTER. Soll keine Leiterplatte geladen werden, so kann der Vorgang mit ESC oder der rechten Maustaste abgebrochen werden.
Die Bedienung dieser Software ist recht einfach und übersichtlich gestaltet. Es lassen sich alle Funktionen sowohl mit der Maus als auch mit der Tastatur erreichen.
Die beiden wichtigsten Tasten sind die linke Maustaste (=ENTER) und die rechte Maustaste (=ESC). Mit diesen beiden Tasten lässt sich praktisch das ganze Programm bedienen.
Die jeweilige Funktion der linken Maustaste (oder der ENTER-Taste) steht immer am linken unteren Bildschirmrand. Mit der rechten Maustaste (oder mit der ESC-Taste) kann diese Funktion aufgehoben werden.
Steht keine Funktion am linken unteren Bildschirmrand, so dienen die beiden Maustasten der Menübedienung. Die linke Taste erlaubt es, einen Menüpunkt anzuwählen, die rechte Taste ermöglicht den Sprung in das nächste höhere Menü. Sämtliche Menüpunkte lassen sich über sogenannte Hot-Keys anwählen. In nahezu allen Fällen ist dies der Anfangsbuchstabe des jeweiligen Menüpunktes.
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Cursor-Tasten |
Innerhalb von Menüs dienen die Cursor-Tasten der
Auswahl von Menüpunkten. Hier werden die Tasten CURSOR
UP und CURSOR DOWN gebraucht. |
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Space |
Das zu plazierende Objekt wird im Gegenuhrzeigersinn um jeweils 90° gedreht. |
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X,Y |
Das zu plazierende Objekt wird gespiegelt. Mit X wird das Objekt in X-Richtung, mit Y wird es in Y-Richtung gespiegelt. |
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PgUp und PgDn |
Diese Tasten bedienen die Zoom-Funktion des Programms. Mit PgUp lässt sich das Bild an der aktuellen Cursorposition vergrössern und mit PgDn wird es verkleinert. |
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END |
Nach Drücken dieser Taste wird das Bild frisch gezeichnet. |
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HOME |
Diese Taste zentriert das Bild um die aktuelle Cursor-Position. |
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* |
Diese Taste erlaubt es dem Benutzer, auf schnelle Weise den momentan zu bearbeitenden Signal-Layer (Leiterbahn-Schicht) anzuwählen. |
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+ und - |
Diese Tasten haben beinahe die selbe Funktion wie die Taste *. Jedoch können hier alle möglichen Layer (also auch Overlay, Board Layer, usw.) angewählt werden. |
Ist keine Funktion gewählt (keine Funktion am unteren linken Bildschirmende), und ist kein Menü aktiviert, so erscheint bei Betätigung der linken Maustaste immer das Hauptmenü.
In diesem Menü befinden sich alle Befehle, die die Operation mit Blöcken zulassen.
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Define |
Nach der Wahl dieses Menüpunktes kann ein Block definiert werden. Man wird aufgefordert (linkes unteres Bildschirmende) zuerst den ersten, dann den zweiten Eckpunkt des gewünschten Blockes mit der Maus zu wählen. Danach wird der Block in einer anderern Farbe dargestellt und es erscheint die Aufforderung, einen Referenzpunkt für den Block zu definieren. |
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Hide |
Ein definierter Block wird mit diesem Befehl desaktiviert. |
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Move |
Ein definierter Block kann mit diesem Befehl verschoben werden. Die Neuplazierung des Blockes erfolgt durch die linke Maustaste. Danach wird gefragt ob der Blockinhalt von allen oder nur gerade vom aktuellen Layer verschoben werden soll. |
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Copy |
Nach Wahl dieser Funktion kann eine Kopie des definierten Blockes plaziert werden. Die Plazierung erfolgt durch die linke Maustaste. Danach wird gefragt ob der Blockinhalt von allen oder nur gerade vom aktuellen Layer plaziert werden soll. |
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Inside |
Delete Mit dieser Funktion hat der Benutzer die Möglichkeit, den Blockinhalt zu löschen. Der Blockinhalt lässt sich entweder auf allen oder nur gerade auf dem aktuellen Layer löschen. |
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Outside |
Delete Mit dieser Funktion hat der Benutzer die Möglichkeit, alles was ausserhalb des definierten Blockes liegt, zu löschen. Dies kann entweder für alle, oder nur gerade für den aktuellen Layer erfolgen. |
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Read |
Dieser Befehl erlaubt es, eine mit EasyTrax erstellte Leiterplatte als Block zu importieren. |
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Write |
Hier kann ein definierter Block als Leiterplatten-Datei abgespeichert werden. |
Nach Wahl dieses Menüs erscheint ein Fenster mit den aktuellen Layout-Einstellungen. Sämtliche Einstellungen können hier verändert werden.
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Cursor Mode |
Absolute: Die Cursor-Position wird immer von der unteren
linken Ecke aus gemessen. |
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Floating Origin |
Hier kann mit der Maus der frei wählbare Nullpunkt definiert werden. |
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Layer |
Hier kann der momentan zu bearbeitende Layer ausgewählt werden. Die Hotkeys + und - haben die selbe Funktion. |
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Pad Type |
Unter diesem Menüpunkt kann der aktuelle Lötaugen-Typ angegeben werden. In der Bezeichnung des Lötaugentyps steht die Form (Round, Square, usw.) und die Grösse in mils (1 mil = 1 tausendstel Inch, 1 Inch = 2.54cm). Empfohlener Typ: Round62 oder Round70. |
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Pad Orientation |
Bei nicht runden Lötaugen kann hier die Richtung gewählt werden (normal oder um 90° gedreht). |
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Track Width |
Hier wird die aktuelle Leiterbahnbreite in mils oder in mm (je nach eingestelltem Masssystem) eingestellt: Empfohlener Wert: min. 15 mils bzw. 0.37 mm. |
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String Size |
Hier kann die aktuelle Textgrösse eingestellt werden. |
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Via Size |
Hier kann der aktuelle Durchmesser der Durchkontaktierungen eingestellt werden. |
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Arc Line Width |
Hier kann die aktuelle Leiterbahnbreite für Kreisbogensegmente eingestellt werden. |
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Grid |
Hier kann zwischen dem metrischen (metric) und dem englischen (imperial) Masssystem umgeschaltet werden. |
Nach Wahl dieses Menüpunktes erscheint eine Auswahl von Standard-Objekten (Arc, Component, usw.). Zuerst muss angegeben werden, welche Art von Objekt gelöscht werden soll. Danach kann mit der Maus das zu löschende Objekt angeklickt und somit gelöscht werden.
Wird Highlight angewählt, so werden alle markierten
Verbindungen gelöscht
(siehe auch 2.2.7
Highlight).
Nach Wahl dieses Menüpunktes erscheint eine Auswahl von Objekten. Zuerst muss angegeben werden, welche Art von Objekt editiert werden soll. Danach kann mit der Maus das zu löschende Objekt angeklickt und somit editiert werden. Es muss beachtet werden, dass derjenige Layer, auf dem sich das zu editierende Objekt befindet, auch aktiviert ist.
Editierbare Parameter bei den verschiedenen Objekten:
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Arc |
Radius, Layer, Leiterbreite, anzuzeigende Segmente |
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Component |
Designator, Muster, Kommentar |
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Pad |
Designator, Typ, Speise- und Masseverbindungen, Richtung |
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Track |
Layer, Leiterbreite |
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String |
Grösse, Text |
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Via |
Durchmesser |
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Clear |
Mit diesem Befehl wird der ganze Arbeitsbereich gelöscht. Sämtliche Objekte der Leiterplatte gehen verloren. |
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Dos |
Durch diesen Befehl kann man temporär in den DOS-Bereich verzweigen. Mit der Eingabe von EXIT nach dem DOS-Prompt wechselt man wieder ins Programm zurück. |
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Files |
Entspricht in etwa dem DOS-Befehl DIR. Es kann sogar eine File-Maske angegeben werden (z.B. *.PCB). |
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Load |
Durch diesen Befehl kann eine Leiterplattendatei in den Arbeitsspeicher des Programms geladen werden. Durch Angabe einer File-Maske (z.B. *.PCB kann eine Liste aller Files passend zu dieser Maske angezeigt werden. Mit den Cursor-Tasten oder mit der Maus kann eines der angezeigten Files ausgewählt und geladen werden. |
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Path |
Hier wird der aktuelle Verzeichnis-Pfad eingestellt. |
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Quit |
Dieser Befehl dient zum Verlassen des Programms. |
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Save |
Mit diesem Befehl kann eine erstellte Leiterplatte abgespeichert werden. Wird keine Extension (z.B. .PCB) angegeben wird automatisch ein .PCB an den Dateinamen angehängt. |
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Snap |
Grid Snap Grid gibt die Grösse der Rastereinheit an,
auf die der Cursor einrastet. Wird der Cursor mit den
Cursor-Tasten bewegt, so bewegt er sich bei jedem
Tastendruck um eine solche Rastereinheit. |
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Visible Grid |
Visible Grid gibt die Grösse des sichtbaren Rasters
an. |
Nach Aufruf dieses Menüpunktes erscheint eine Auswahl von Untermenüs:
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Connection |
Mit diesem Befehl kann eine Verbindung zwischen zwei Lötaugen markiert werden. Um eine Verbindung zu markieren muss die entsprechende Verbindung mit der Maus angeklickt werden. |
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Duplicate |
Mit diesem Befehl kann eine markierte Verbindung kopiert werden. |
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Net |
Erlaubt die Markierung eines ganzen Netzes. |
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Make Netlist |
Dieser Befehl erstellt eine Netzliste der gesamten Leiterplatte und speichert sie unter gewünschtem Namen ab. |
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Reset Highlight |
Entfernt alle Markierungen. |
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Board Dimensions |
Dieser Befehl gibt die Koordinaten des unteren linken Eckpunktes und die Grösse der aktuellen Leiterplatte an. |
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Components |
Dieser Befehl zeigt eine Liste der Bezeichnungen (Designators) aller auf der Leiterplatte plazierten Bauteile an. |
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Highlighted Pins |
Dieser Befehl zeigt eine Liste aller markierten Bauteilanschlüsse an. |
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Library Components |
Dieser Befehl zeigt eine Liste aller auf der Leiterplatte plazierten Bauteiltypen an. |
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Pwr/Gnd Pins |
Dieser Befehl zeigt eine Liste aller mit der Speise- oder der Masseschicht verbundenen Bauteilanschlüsse an. |
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Status |
Dieser Befehl liefert alle wichtigen Statusinformationen über die aktuelle Leiterplatte. |
Dieser Befehl wird bei kleinen Leiterplatten eher selten gebraucht, ist aber bei grossen Arbeiten um so nützlicher.
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Component |
Durch Angabe der Bauteilbezeichnung (Designator) springt der Cursor automatisch an den Pin 1 der angegebenen Komponente. |
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Location |
Hier besteht die Möglichkeit, an einen bestimmten Koordinatenschnittpunkt auf der Leiterplatte zu springen. Je nach gewähltem Masssystem erfolgt die Eingabe im mils oder in mm. |
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Origin |
Nach Wahl dieses Befehl springt der Cursor automatisch an den frei wählbaren Nullpunkt. |
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Pad |
Durch diesen Befehl hat der Benutzer die Möglichkeit an einen bestimmten Bauteilanschluss eines bestimmten Bauteils zu springen. Nach Wahl dieses Befehls wird man aufgefordert, mit der Maus das gewünschte Bauteil anzuklicken. Wird kein Bauteil, sondern irgendetwas anderes, angeklickt, so hat man die Möglichkeit, das Bauteil durch Eingabe des Designators zu bestimmen. Danach muss nur noch die Pin-Nummer eingegeben werden. |
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String |
Durch Eingabe des gewünschten Strings springt der Cursor an dessen unteren linken Eckpunkt. Auf Gross-/Kleinschreibung wird hierbei nicht geachtet. |
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Add |
Mit diesem Befehl kann ein definierter Block als Bauteil in die aktuelle Bauteil-Library aufgenommen werden. |
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Browse |
Mit diesem Befehl kann jedes Bauteil der aktuellen Library graphisch betrachtet werden. Dies ist sehr dienlich bei der Auswahl von Bauteilen. |
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Compact |
Dieser Befehl wandelt alle editierten oder als Block importierten Bauteile einer Library in echte Bauteile um. |
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Delete |
Mit diesem Befehl können einzelne Bauteile aus einer Library herausgelöscht werden. |
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Explode |
Mit diesem Befehl kann ein auf der Leiterplatte verwendetes Bauteil in seine Einzelteile (Objekte) wie z.B. Tracks, Arcs, Pads, usw. zerlegt werden. |
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File |
Mit diesem Befehl kann eine Bauteil-Library geladen werden. Diese Library steht dann dem Benutzer mit allen Bauteilen zu Verfügung. Die zum Programm EasyTrax mitgelieferte Standard-Library heisst EASYSTD.LIB. Sie enthält alle notwendigen Bauelemente. |
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Merge |
Mit diesem Befehl kann ein Element einer Library in eine andere kopiert werden. |
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New Library |
Mit diesem Befehl kann eine neue Library angelegt werden. Libraries haben immer die Extension .LIB. In diese Library können mit 'Add' Elemente eingefügt werden. |
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Rename |
Mit diesem Befehl kann ein Element innerhalb einer Library umbenannt werden. Die Library wird nicht umbenannt. |
Nach Wahl dieses Menüpunktes erscheint eine Auswahl von Standard-Objekten (Arc, Component, usw.). Zuerst muss angegeben werden, welche Art von Objekt bewegt werden soll. Danach kann mit der Maus das zu bewegende Objekt angeklickt und somit bewegt werden. Während des Bewegevorganges kann das Objekt mit der Leertaste gedreht und mit den Tasten X oder Y gespiegelt werden.
Neben den Standard-Objekten erscheinen im Menü auch noch andere Menüpunkte:
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Break |
Während mit dem Befehl 'Track' nur ein Leiterbahnstück verschoben werden kann, kann mit 'Break' eine Leiterbahn an der gewünschten Stelle gebrochen, und diese Bruchstelle nach dem Gummifadenprinzip verschoben werden. |
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Drag End |
Dieser Befehl erlaubt das Verschieben von Eckpunkten oder Enden von Leiterbahnzügen. |
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Re-Route |
Diese Funktion ist ähnlich der 'Break'-Funktion. Hier können aber in einem Leiterbahnstück beliebig viele Bruchstellen angebracht und verschoben werden. |
Dies ist der wohl wichtigste Befehl des Hauptmenüs. Hier können Objekte bestimmt und auf der Leiterplatte plaziert werden.
Es gilt hier besonders zu beachten, dass EasyEdit das Objekt immer auf dem aktuellen Layer plaziert.
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Arc |
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Component |
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Fill |
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Pad |
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String |
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Route |
Dieser Menüpunkt ist nur bei Leiterplatten mit mindestens zwei Lagen sinnvoll. |
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Track |
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Via |
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Diese Option gestattet es dem Benutzer, das Plazieren von mehreren gleichen Bauteilen abzukürzen. Die Repeat-Funktion bezieht sich immer auf das zuletzt plazierte Bauteil.
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Count Default |
Hier kann die Anzahl der Wiederholungen eingestellt werden. |
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X-Offset |
Hier wird die Differenz zu den Koordinaten des zuletzt gesetzten Bauteils in X-Richtung festgelegt. |
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Y-Offset |
Hier wird die Differenz zu den Koordinaten des zuletzt gesetzten Bauteils in Y-Richtung festgelegt. |
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Execute Repeat |
Nach Wahl dieses Menüpunktes muss die Anzahl der Wiederholungen bestätigt werden. Ist dies erfolgt, so werden mit 'Yes' die Wiederholungen ausgeführt. Der X- und der Y-Offset werden immer zu den Koordinaten des zuletzt gesetzten Bauteils addiert. An dieser Stelle wird ein neues Bauteil plaziert. Hatte das ursprüngliche Bauelement einen Designator (z.B. R1), so wird dieser bei jeder Wiederholung im 1 erhöht (R2, R3, R4, usw.). Der Kommentar wird vom ursprünglichen Bauteil übernommen. |
Auch dieser Menüpunkt ist sehr wichtig für die Bedienung des Programms. Er erlaubt es, sämtliche wichtigen Programmeinstellungen vorzunehmen.
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Component Text |
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Layer |
Hier wird eingestellt, ob der Designator auf dem Overlay-Layer oder auf einem Kupfer-Layer erscheinen soll. | ||||||||||||||||||||
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Layer Colors |
In dieser Einstellung werden den verschiedenen Layer die einzelnen Farben zugeordnet. | ||||||||||||||||||||
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Menu Colors |
Unter diesem Menüpunkt können die Menüfarben verändert werden. | ||||||||||||||||||||
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Keys |
Unter diesem Menüpunkt können benutzerdefinierte Tastenbelegungen (Macros) erstellt und/oder verändert werden. Dies ist vorallem bei häufig benutzten Funktion sehr vorteilhaft.
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Options |
Auto Pan Die Auto-Pan-Funtkion kann ein- und ausgeschaltet werden. Ist diese Funktion eingeschaltet, so wird der Bildschirm gescrollt, sobald der Cursor den Bildrand berührt. Bei ausgeschalteter Auto-Pan-Funktion bewegt sich das Bild nicht, und es wird immer der aktuelle Bildschirminhalt dargestellt. Bei grösseren Leiterplatten empfiehlt es sich, diese Funktion einzuschalten. | ||||||||||||||||||||
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Redraw |
Unter diesem Menüpunkt kann eingestellt werden, in welcher Qualität die einzelnen Objekte auf dem Bildschirm dargestellt werden sollen. | ||||||||||||||||||||
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Strings |
Hier können die Grössen von Strings, Designatoren (Bauteilbezeichnungen) und Kommentaren eingestellt werden. | ||||||||||||||||||||
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Toggle Layers |
Hier kann eingestellt werden, welche Layer ein- oder ausgeschaltet werden sollen. Ausgeschaltete Layer werden weder auf dem Bildschirm dargestellt, noch können sie bearbeitet werden. |
Diese Option erlaubt das Retten von bereits gelöschten Objekten. Es kann eingestellt werden, wieviele Objekte gerettet werden sollen.
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Redraw |
Dieser Befehl zeichnet den Bildschirminhalt neu. |
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Pan |
Gegenüber dem Redraw-Befehl wird der Bildschirminhalt um die aktuelle Cursor-Position neu gezeichnet. Dieser Befehl lässt sich auch mit der Taste HOME ausführen. |
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Expand |
Der Bildschirm wird an der aktuellen Cursor-Position vergrössert. Diese Funktion lässt sich auch mit der Taste PgUp bedienen. |
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Contract |
Der Bildschirm wird an der aktuellen Cursor-Position verkleinert. Diese Funktion lässt sich auch mit der Taste PgDn bedienen. |
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All |
Der Bildschirminhalt wird so gewählt, dass die ganze Leiterplatte auf dem Bildschirm Platz hat. |
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Select |
Der Benutzer kann unter sieben voreingestellten Zoom-Faktoren den gewünschten auswählen. |
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Window |
Mit der Maus kann ein Fenster aufgezogen werden. Der Fensterinhalt wird danach auf die ganze Bildschirmgrösse verteilt. |
In diesem Kapitel wird das schrittweise Entwerfen einer Leiterplatte in EasyEdit anhand eines einfachen Beispiels beschrieben. Die Beschreibung ist auf das Erstellen von einfachen einseitigen Leiterplatten, wie sie an der Elektro-Abteilung am TWI hergestellt werden, ausgelegt.
Nach Möglichkeit sollten die folgenden Einstellungen verwendet werden. Die meisten dieser Einstellungen sind nach der Installation bereits so voreingestellt. Vor allem bei den Leiterbreiten und Lötaugendurchmessern sind die Mindestmasse einzuhalten, um unnötige Schwierigkeiten bei der Herstellung (vor allem belichten und ätzen) zu vermeiden.
Einstellungen im Menü 'Current':
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Cursor Mode |
Absolute |
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Floating Origin |
0,0 |
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Layer |
Bottom Layer |
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Pad Type |
Round62 für Bohrdurchmesser bis 0.8mm, für grössere Bohrdurchmesser möglichst grosse Lötaugen verwenden. |
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Pad Orientation |
Normal |
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Track Width |
0.37mm für Signale, für Speisungen so breit wie möglich |
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String Size |
mindestens 2.13 mm |
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Via Size |
1.27mm |
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Arc Line Width |
0.37mm |
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Grid |
metric |
Einstellung im Menü 'Set Up':
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Component Text |
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Layer Colors |
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Menu Colors |
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Options |
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Strings |
| ||||||||||||||||||||||
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Toggle Layers |
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Einstellungen im Menü 'Grid':
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Snap Grid |
1.27 |
|
Visible Grid |
1.27 |
Wenn es eine Leiterplatte zu entwerfen gilt, ist es ratsam, vorher die ungefähre Grösse der Leiterplatte zu kennen. Diese Information ist besonders dann vorteilhaft, wenn es darum geht, die auf der Leiterplatte vorhandenen Bauteile zu plazieren.
Die Erfassung der Leiterplattengrösse erfolgt auf dem Board-Layer und zwar in Form von Tracks.
In unserem Beispiel sei die Leiterplatte 160mm mal 100mm gross
(Europa-Format):
Falls irgendwelche Schraubenlöcher, Aussparungen oder sonstige mechanische Massnahmen geplant sind, so sind diese auch auf dem Board-Layer festzuhalten.
Die Beschreibung des Befehles 'Place' ist in Kapitel 2.2.12 nachzulesen.
Worauf bei der Verteilung der Bauelemente zu achten ist:
Um Bauteile plazieren zu können, braucht es eine sogenannte Bauteil-Library. Die zum Softwarepaket mitgelieferte Library heisst EASYSTD.LIB. Im Anhang an diese Anleitung befindet sich eine graphische Übersicht über diese Library.
In unserem Beispiel wollen wir ein 16-poliges IC
plazieren:
Wie ein Bauteil verschoben oder gelöscht werden kann, ist in den Kapiteln 2.2.3 bzw. 2.2.11 nachzulesen.
Zuviel Text auf einem Leiterplatten-Layout oder auf der Bestückungszeichnung machen die ganze Sache etwas unübersichtlich. Deshalb ist darauf zu achten, dass kein überflüssiger Text auf der Leiterplatte plaziert wird. Die Beschriftung des Overlay sollte aber trotzdem so vollständig sein, dass bei der Bestückung der Leiterplatte keine Unklarheiten auftreten können.
Was aber immer auf eine Leiterplatte gehört, ist deren Name. Er muss auf dem Overlay (Bestückungszeichnung) und auf dem Bottom Layer (Kupferschicht Lötseite) angebracht sein. So ist es immer möglich, Dokumentation und Hardware einander zuzuordnen.
In unserem Beispiel wollen wir den Namen der Leiterplatte auf dem Bottom-Layer verewigen:
Wie Text verschoben oder gelöscht werden kann, ist in den Kapiteln 2.2.3 bzw. 2.2.11 nachzulesen.
Worauf bei der Plazierung von Lötaugen zu achten ist:
Beispiel: Üblicherweise werden die meistem Lötaugen auf einer Leiterplatte mit einem Bohrloch von 0.7mm bis 0.8mm gebohrt. Dieser Bohrdurchmesser ist für IC-Sockel, 1/2-Watt-Widerstände, Kondensatoren, Transistoren und andere kleinere Bauelemente ideal. Das heisst also, dass der Lötaugendurchmesser mindestens 0.8mm+2*0.37mm = 1.54mm betragen muss. Ein Lötauge vom Typ Round62 hat einen Durchmesser von 62*0.0254mm = 1.5748mm. Ein idealer Lötaugentyp also.
In unserem Beispiel soll ein Lötauge des Typs Round62 in etwa 4cm Entfernung vom bereits gesetzten IC plaziert werden:
Worauf bei der Plazierung von Leiterbahnen zu achten ist:
Beispiel: Mit einer Leiterbahn der Breite 0.37mm wird zwischen zwei Lötaugen (Round62) eines IC hindurchgefahren. Der Rasterabstand von zwei IC-Anschlüssen betragt 2.54mm. Der Durchmesser der Round62-Lötaugen beträgt 62*0.0254mm = 1.5748mm. D.h. der Platz zwischen den beiden Lötaugen beträgt 2.54mm-1.5748mm = 0.9652mm. Der Abstand von Leiterbahn zu Lötauge beträgt also auf beiden Seiten (0.9652mm-0.37mm)/2 = 0.2976mm. Es ist also erlaubt, mit einer 0.37mm Leiterbahn zwischen zwei Round62 Lötaugen hindurchzufahren.
In unserem Beispiel wollen wir das einzelne Lötauge mit einem der IC-Anschlüsse durch eine 0.37mm Leiterbahn verbinden:
Obwohl EasyEdit die aktuelle Arbeit in gewissen zeitlichen Abständen in einem Backup-File (einstellbar unter 'Set Up' 'Options') abspeichert, empfiehlt es sich, die Arbeit regelmässig zu sichern.
Beispiel: Wir speichern unsere Arbeit unter dem Namen BEISPIEL.PCB ab: